Saisonabschluss mit Platz acht beim IM Western Australia

Fuer meinen Saisonabschluss habe ich mir dieses Jahr den Ironman Western Australia (4.12.) ausgesucht, der sein staerkstes gestartete Pro-Feld aufboht. Im Rennen konnte ich mir einen guten achten Platz sichern und somit meine Saison 2016 mit einem ordentlichen Ergebnis beenden.

Bereits zehn Tage vor dem Wettkampf bin ich nach Perth geflogen, um mich unter australischer Zeit und Sonne (bis 40Grad) auf das Rennen vorzubereiten. Leider verlief die Vorbereitung auf Grund des recht kalten Oktobers und einer erkaeltungsbedingten zweiwoechigen Pause extrem kurz. Die Aussicht, dass ich mich im Dezember in Australien aufhalten darf, motivierte mich ungemein. In einem Kurztrainingslager auf Mallorca konnte ich noch einige sehr gute Radkilometer sammeln und los gings von Berlin ueber Abu Dhabi nach Perth und kurz vor dem Rennen ins das 2,5 Autostunden entfernte Busselton.

Das Schwimmen fand natuerlich im 21 Grad warmen Indischen Ozean statt. Die Strecke fuehrte uns einmal um die laengste Seebruecke der Suedhalbkugel (1,85km lang). Durch den deutlichen Trainingsrueckstand in der ersten Disziplin, stieg ich in der zweiten Gruppe nach knapp 50 Minuten mit 3:30 Minuten Rueckstand auf die Top-Pros aus dem Wasser.

Auf der flachen aber windigen Radstrecke fuhr ich mit 4:18 Stunden die zweitschnellste Radzeit, womit ich extrem zufrieden bin, da ich doch die gesamte Distanz alleine unterwegs war. Allerdings war die Zeit immer noch acht Minuten langsamer als die schnellste Radzeit (4:10 Stunden) des Tages und spaeteren Siegers Terenzo Bozzone (NZL). 

Nahezu zeitglich ging ich mit Andy Potts (USA) und Nick Kastelein (AUS) auf die Laufstrecke. Andy Potts lief mit unglaublichen 2:44 Stunden die schnellste Laufzeit und belegte Platz zwei vor Kastelein. Auf der ersten haelfte des Marathons konnte ich ein 4:00 min/km recht gut halten, doch dann musste ich leider mein Lauftempo deutschlich verlangsamen. Wahrscheinlich fehlten viele Kilometer in der sehr kurzen Vorbereitung und die KnieOP im Sommer ist auch noch nicht so lange her.

Mit Platz acht reise ich dennoch sehr gluecklich heute Abend heim und freue mich unglaublich auf meine Familie.

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