Ein har umkämpftes Finish in Kentucky

Beim gestrigen Ironman Kentucky lief es leider nicht so wie geplant. Es war von Anfang an ein richtig zähes und hartes Rennen. Am Ende sprang leider nur ein 18 Platz raus. Dennoch bin ich froh, dass ich es noch gerade so zu Ende gebracht habe.

Das Rennen fand im Ohio -River statt und wurde bei einer Wassertemperatur von 22°C für Profis ohne Neo ausgetragen. Das wirklich curiose am Schwimmen war tatsächlicher der Start, der um 7:20 Uhr bei völliger Dunkelheit ausgeführt wurde. Die ersten 500m waren ein kompletter Blindflug hinter dem Führungskajak hinterher, dass mit einer Lampe vorweg fuhr. Das habe ich wirklich auch noch nicht erlebt. Nach mehreren Tritten und Schlägen war die erste Disziplin zum Glück auch irgendwann vorbei.

Die Radstrecke ist wirklich sehr schön und mit ca. 1500hm auch sehr wellig. Richtige Anstiege hat die Strecke nicht. Ich führte mit Markus Thomschke die Verfolgergruppe an, die sich aber nicht so schnell zerlegen ließ. Bei mir ging es grundsätzlich schwer, bin nicht gut in irgendeinen Rythmus gekommen und war nach 2/3 der Strecke eigentlich auch schon ziemlich kaputt. Vorne hat Andrew Starykowicz (USA) eine One-man-show abgezogen und das ganze Feld auf dem Rad deklassiert.

Endlich in der zweiten Wechselzone angekommen, war ich eigentlich immernoch hochmotiviert einen sauberen Marathon hinzulegen. Doch auch das gestaltete sich als schwierig. Woran es jetzt ganz genau lag weiß ich nicht. Ich hatte mir vor dem Rennen noch eine nervige Erkältung eingefangen. Der Hauptgrund für die fehlende Leistung wird das nicht sein. Als ich dann aus den TOP 10 geflogen bin, ging es mir eigentlich nur noch um das Finish. Selbst das war komischerweise zwischendurch nicht sicher.

Zum Glück habe ich dieses Jahr noch ein Rennen geplant. Kann nur besser werden.

Schöne Grüße aus USA

Konstantin

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