Ein hartes Rennen beim Tri-Pfalz Kaiserslautern

Die Laune stieg, als ich mir ein paar Tage vor dem Rennen die wunderschöne Radstrecke durch den Pfälzerwald und die organisatorisch gut durchdachte Laufstrecke anschaute.

Nur leider spielte das Wetter am Wettkampfwochenende nicht mit. Bereits am Vorabend gab es bei der Wettkampfbesprechung einen heftigen Regenguss. Dafür schmeckten anschließend die Nudeln, frischen Früchte und kühlen Getränke bei der Pastaparty um so besser.

Auch am Rennmorgen empfing mich ein Regenschauer, als ich die Wechselzone erreichte und das Thermometer stand bei 9°C. Das Schwimmen im schönen Stausee bei 17°C war die wärmste Disziplin, die ich in Führung liegend beendete. Glücklicherweise zog ich mir vor dem Radfahren eine Windweste und Armlinge an, denn auf der bergigen Radstrecke erwarteten uns 6°C und Regenschauer. Markus Fachbach zog in der Wechselzone an mir vorbei und wir fanden uns auf dem Rad nach fünf Kilometern wieder. Bei Kilometer 20 attackierte ich und zog auf der Radstrecke mein eigenes Ding durch. Mit über zehn Minuten Vorsprung erreichte ich ziemlich unterkühlt das Radziel und war heilfroh, dass ich es auf der Laufstrecke ruhig angehen lassen konnte und vor dem Vorjahressieger Uwe Widmann ins Ziel lief.

Es lief wetterbedingt nicht alles rund beim tri-pfalz. Jedoch gab es keine nennenswerten Unfälle, was insbesondere der vollgesperten Radstrecke zuzuschreiben ist. Eine Option wäre bei diesen katastrophalen Bedingungen der Rennabbruch gewesen. Aber das Orgateam hat alles mögliche unternommen, um uns Athleten zu unterstützen.

 Danke für eine tolle Veranstaltung, die durch ein paar Nachbesserungen großes Potential hat..

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